Kurse & Serientermine anlegen: Gruppenkurse digital
Welpenkurs bis Social Walk: So legst du Kurse mit wiederkehrenden Terminen an, verwaltest Plätze und Abrechnung und machst alles online buchbar.
Auf einen Blick
Kurse in der Hundeschule anlegen heißt: Unterscheide Kurs, Gruppe und Veranstaltung, definiere wiederkehrende Serientermine mit Plätzen und Preisen auf einer Seite und wähle die Abrechnung (Mehrfachkarte, Abo oder Einzelpreis). Jeder Kurs wird über eine eigene Detailseite online buchbar, und Wartelisten samt Mindestteilnehmer-Schutz handhaben volle Kurse und Ausfälle automatisch.
Welpenkurs, Junghundegruppe, Social Walk, ein Workshop am Wochenende – je voller dein Angebot, desto schneller wird die Planung per Excel und Strichliste zur Zettelwirtschaft. Mit einer Hundeschul-Software legst du Kurse mit wiederkehrenden Terminen an, verwaltest Plätze und Abrechnung digital und machst alles online buchbar. So geht's.
Kurs, Gruppe oder Veranstaltung – was passt zu welchem Angebot?
Bevor du etwas anlegst, lohnt die Unterscheidung der drei Formate, denn sie bestimmt, wie du Termine und Plätze verwaltest:
| Format | Was es ist | Beispiel |
|---|---|---|
| Kurs | Durchlauf mit festen, oft wiederkehrenden Terminen und begrenzten Plätzen | 8-Wochen-Welpenkurs |
| Gruppe | laufendes Training, offen, halb-offen oder geschlossen geführt | wöchentliche Junghundegruppe |
| Veranstaltung | einmaliges Event oder Workshop mit Pauschalpreis | Antigift-Seminar |
Die Faustregel: Ein Kurs hat einen Anfang und ein Ende, eine Gruppe läuft fortlaufend, und eine Veranstaltung ist ein Einzeltermin. Wenn du das einmal sauber trennst, fällt dir die Einrichtung im System deutlich leichter.
Gerade bei Gruppen lohnt ein genauer Blick, denn sie lassen sich auf drei Arten führen: offen, sodass Kund:innen ihre Termine flexibel wählen, halb-offen als Mischform oder geschlossen mit festem Teilnehmerkreis. Eine offene Junghundegruppe, in die man jederzeit einsteigen kann, funktioniert organisatorisch ganz anders als ein geschlossener Therapie- oder Aufbaukurs, der über acht Wochen mit denselben Teams läuft. Überleg dir also vorab, welche Verbindlichkeit dein Angebot braucht – das entscheidet, ob du es als Kurs mit festem Durchlauf oder als laufende Gruppe abbildest.
Kurs mit Serienterminen anlegen
Bei einem Kurs definierst du Termine, Platzanzahl und Preise gebündelt auf einer Seite. Das System unterstützt wiederkehrende Termine – wöchentlich, alle zwei Wochen oder Muster wie „jeden ersten Samstag". So musst du die acht Welpenstunden nicht einzeln eintippen, sondern legst sie als Serie an. Praktisch sind außerdem Preisvarianten mit eigenem Limit: Du kannst etwa „aktiv mit Hund" und „passiv ohne Hund" als getrennte Varianten anbieten, jede mit eigener Platzzahl. Ist ein Durchlauf vorbei, duplizierst du den Kurs für den nächsten – mit oder ohne die alten Termine – statt alles neu aufzusetzen. Das ist der eigentliche Zeitgewinn gegenüber der Excel-Tabelle: Wo du früher für jeden neuen Welpenkurs acht Termine, Plätze und Preise von Hand erfasst hast, genügt jetzt ein Duplikat mit angepasstem Startdatum. Auch kurzfristige Änderungen, etwa eine wetterbedingte Verschiebung, gibst du zentral an einer Stelle ein, statt jede:n Teilnehmer:in einzeln zu informieren. Wie du Kurse und Veranstaltungen anlegst, zeigt das Kurs-Modul.
Teilnehmer, Plätze und Abrechnungsart festlegen
Beim Anlegen entscheidest du auch, wie abgerechnet wird – und das Schöne: Drei Modelle laufen parallel in einer Gruppe. Du kannst Mehrfachkarten nutzen (bei denen die Einheit automatisch abgezogen wird, sobald ein Termin als stattgefunden markiert ist – keine Strichliste, kein Nachrechnen), Abonnements mit wöchentlich oder monatlich erneuertem Kontingent oder schlicht Einzelpreise. Bei geschlossenen Gruppen wie Aufbaukursen oder Therapiegruppen werden die Stammteilnehmer:innen automatisch eingetragen, sodass du nicht jede Woche neu zuordnen musst. Die Anwesenheit erfasst du digital statt per Papierliste. So passt das Modell zur jeweiligen Gruppe – und nicht umgekehrt. Die Anwesenheit hakst du pro Termin digital ab, statt eine Papierliste zu führen – und wer mit zwei Hunden kommt, lässt sich ebenso sauber zuordnen. Mehr dazu, wie Gruppentraining digital läuft und wie sich Mehrfachkarten automatisch abrechnen, liest du in den verlinkten Beiträgen.
Kurse online buchbar machen
Ein großer Vorteil: Jeder Kurs bekommt eine eigene Detailseite zum Einbetten in deine Website. Dort sehen Interessierte Beschreibung, Termine und Preise und buchen direkt online – die passende Rechnung entsteht automatisch bei der Buchung. Über Schlagwörter wie „Welpe", „Junghund" oder „Sport" können Kund:innen das passende Angebot filtern. Mit der Einstellung „Buchbar bis" steuerst du, wie lange Anmeldungen offen sind. So wird aus deinem Kursplan ein kleines Buchungsportal, das rund um die Uhr Anmeldungen annimmt, während du auf dem Platz stehst. Kein Hin-und-her per Mail mehr, wer noch einen Platz bekommt – das erledigt die Buchungsseite.
Den Link zu deinen Kursen kannst du überall teilen: als Button auf der Startseite, in der Instagram-Bio oder in einer Mail an deinen Verteiler. Statusangaben halten das Angebot dabei automatisch aktuell – ein Kurs durchläuft die Stufen Entwurf, Veröffentlicht und Anmeldung beendet, und nach dem Start verschwindet er von selbst aus dem öffentlichen Angebot. Du musst also nie daran denken, einen abgelaufenen Kurs von der Website zu nehmen. Das spart nicht nur Klicks, sondern verhindert auch peinliche Anmeldungen für längst gestartete Kurse.
Wartelisten, Mindestteilnehmer und Ausfälle
Volle Kurse und kurzfristige Absagen müssen dich nicht stressen. Ist ein Kurs ausgebucht, landen Interessierte automatisch auf der Warteliste – pro Variante. Wird ein Platz frei, übernimmst du sie mit einem Klick, und die Bestätigung läuft automatisch. Umgekehrt schützt dich die Mindestteilnehmer-Logik: Melden sich zu wenige an, sagt das System automatisch ab und benachrichtigt alle Beteiligten, sodass du keinen Halbleer-Kurs mit Verlust durchziehen musst. Eine konfigurierbare Stornofrist (standardmäßig etwa zwei Tage) sorgt dafür, dass frei werdende Plätze rechtzeitig nachbesetzt werden können. Auch für einmalige Veranstaltungen lässt sich eine automatische Absage hinterlegen, etwa wenn bis 48 Stunden vorher zu wenige Anmeldungen vorliegen – so vergeudest du keinen Samstag mit einem Workshop, der sich nicht trägt. Wie du das Maximum aus deinen Wartelisten holst, liest du im Beitrag Wartelisten verwalten.
Praxis-Tipps für entspannte Kursplanung
Ein paar Gewohnheiten machen die Kursverwaltung im Alltag besonders leicht:
- Kopieren statt neu anlegen: Dupliziere bewährte Kurse für den nächsten Durchlauf, statt von vorn zu beginnen.
- Schlagwörter pflegen: Saubere Tags helfen Kund:innen, das passende Angebot schnell zu finden.
- Terminerinnerungen nutzen: Automatische Erinnerungen senken Ausfälle spürbar.
- Restguthaben im Blick behalten: Bei Mehrfachkarten siehst du, wer bald nachkaufen sollte.
So wird aus „Kursplanung" ein entspannter Nebenschauplatz statt eines Wochenend-Projekts. Der größte Effekt entsteht, wenn du einmal eine saubere Struktur aufbaust: klare Kurstypen, sinnvolle Schlagwörter und ein, zwei Standard-Durchläufe als Vorlage. Danach läuft jeder neue Kurs fast von selbst, weil du ihn nur noch duplizierst und die Termine anpasst. Diese Vorarbeit zahlt sich über das ganze Jahr aus – statt jeden Saisonstart aufs Neue Tabellen zu basteln, klickst du deinen Kursplan in Minuten zusammen.
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